Regionale Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte (REGINA)

Innovationsprojekt für das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

Gemeinsam mit einem regionalen Landwirtschaftsbetrieb führt die CONOSCOPE GmbH eine Bedarfs- und Machbarkeitsstudie zu regionalen Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte durch. Das mehrjährig angelegte Projekt wurde vom Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) initiiert und hat mit dem neuen Jahr 2021 gestartet.

Der Kerninhalt der Studie ist die Notwendigkeit zur Schaffung einer nachhaltigen Landwirtschaft in Sachsen und Ausgestaltung von erfolgreichen regionalen Wertschöpfungs-Ketten in dieser.

Das REGINA Projekt umfasst daher sowohl Bedarfs- und Marktanalysen für regionale Produkte in Sachsen, als auch Prozess- und Wirtschaftlichkeitsanalysen für regionale Landwirtschaftsbetriebe und Netzwerke. Schlussendlich sollen Handlungsempfehlungen die zentralen Akteure unterstützen die Weiterentwicklung und Stärkung der sächsischen Landwirtschaft zu realisieren.

Voraussetzung für den Erfolg regionaler Wertschöpfungsketten ist, dass Verbraucher erreicht werden. Genau hier lassen sich deutliche Potenziale durch einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung hin zu einem ökologisch und sozial verträglicherem Konsum identifizieren. Doch auch eine intern erfolgreiche Wertschöpfungskette ist ein wichtiger Parameter der durch Verknüpfung der Partner in effizienten Abläufen und hoher Prozessqualität erreicht werden kann.

Die Steigerung der Relevanz regionaler Produkte gelingt nur, wenn eine entsprechende Adressierung potentieller Kundengruppen gelingt. Dabei müssen die Interessen der Verbraucher bekannt sein, Angebote und Sortiment auf diese Interessen abgestimmt und erfolgreich kommuniziert werden.

Um Vertrauen in gesunde und regionale Lebensmittel zu fördern müssen die regionalen Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte aus der Kundensicht heraus gedacht werden. „Eine nachhaltige Landwirtschaft in Sachsen muss ‚enkeltauglich‘ sein und den Zielkonflikt zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Bedingungen lösen. Sie erfordert einen bewussteren Konsum, langfristige politische Maßnahmen und ein kollektives Verständnis.“ – Geschäftsführer Thomas Lehr

Projektpartner:
http://www.hereford-graditz.de/wp/

LfULG:
https://lfulg.sachsen.de/

https://twitter.com/LfULG/status/1352594746280185859